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International Penfriends

Internationale Kontakte durch Brieffreundschaften - weltweit Brieffreunde finden

 

"The pen is mightier than the sword"

Die IPF-Geschichte

 

Der Ire Neil O`Donnell suchte lange Zeit nach einem Weg, internationale Verständigung auf unterster Ebene zu praktizieren, ehe er 1967 - zu einer Zeit, als Briefe schreiben noch mehr verbreitet war als Telefonieren - die Idee mit dem Schuhkarton hatte. Die Pappschachtel diente ihm als Adressenarchiv für Briefkontakte, und am 7. April 1967 befand sich genau eine Adresse darin: Die von Neil O`Donnell. Damit waren die "International Pen Friends" (International Penfriends, IPF) geboren. 

 

Oben: Postkarte, Dt. Reichspost, 1899, 

Mitte: Völkerschlacht-Jubiläumsfahrt, Leipziger Automobilclub, Jahr unbek.

Unten: Carte Postale, Bruxelles, 1888

 

Was einst so bescheiden begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zum größten Brieffreundschaftsclub der Welt, dem inzwischen rund 300 000 Mitglieder in 192 Ländern angehören. Neil O´Donnells Idee, durch internationale Brieffreundschaften das Verständnis und die Freundschaft zwischen Menschen verschiedener Länder und Kulturen zu fördern, wurde zur Maxime des Clubs. Für Jung und Alt, Ledige und Verheiratete, sind die Türen von IPF gleichermaßen geöffnet. Aus dem Schuhkarton von einst wurden unzählige Karteikästen. Als auch diese überzuquellen drohten, setzte Neil Computer ein, um die Verwaltung und Vermittlung der Adressen zu erleichtern. So wurde die Technik unserer Zeit Diener des "altmodischen Gesellen Brief." 

 

 

Brieffreunde sind ein Fenster zur Welt ...

 

In einer Zeit, die von internationalen Spannungen geprägt ist, setzt IPF auf länderübergreifende Zusammenarbeit: Das Alter der Mitglieder reicht von acht bis achtzig, und jede soziale Schicht, Glaubensrichtung und Hautfarbe ist in IPF vertreten. Mehr als 400 Repräsentanten rund um die Welt halten das Netzwerk zusammen; Informationen über den Club sind in neun Sprachen erhältlich (Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Hindi, Italienisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch). Es wurde eine eigene Sektion für Briefmarkensammler eingerichtet (derzeit ca. 6000 Personen), die über International Penfriends Kontakte zu Philatelisten in aller Welt pflegen und in der clubeigenen Tauschzentrale (gestempelte) Marken tauschen können.

 

Am 12. Januar 2001 hat der Gründer und langjährige "Chef" von IPF, Neil O´Donnell, aufgrund gesundheitlicher Gründe die Leitung der International Penfriends abgegeben:

 

Dear Friends! It is with deep regret and great sadness that because of ill health and failing eyesight, I must retire from IPF. However, I hasten to add that our Club will carry on providing normal service. I wish to thank each and every one of you for all the assistance, kindness and loyality you have extended to me over the years. On 12 March I will be 69 years of age and as I move onto the next phase of my life, I will have thousands of wonderful IPF memories to sustain me. God bless all of you. Yours sincerely  Neil O´Donnell, 

 

Am 4. August 2007 ist Neil o`Donnell gestorben:

 

 

 International Pen Friends
 The Passing of Neil O'Donnell, IPF's Founder
  4 August 2007
 
Dear Friends,
Today I received the very sad news that Neil O'Donnell, IPF's Founder, and President from 7 April 1967 to 31 January 2001, passed away at 6.20 am on Friday 3 August at St James Hospital Dublin. He died from cancer.
 
There will be a church service at 11am on Tuesday 7th August in Dublin.
I know that many IPF agents and members met Neil and/or worked very closely with him and will be saddened to hear of his passing.

 
Neil was a great character; a real Irishman with a terrific sense of humour. He always had many fascinating stories to tell and a genuine enthusiasm for all he embraced in life. Many hundreds of thousands of people have been touched by the friendships that were made possible through Neil 's inspiration and devotion to IPF. He will always have a special place in our hearts.
 
Our thoughts and sympathies are with his wife Carmel and his family at this sad time.
 
Neil touched us all in a very special way through IPF. He will be greatly missed, and never forgotten.

 

 

 

 

Die neue Leiterin von IPF wurde die Australierin Julie Delbridge. Die Zentrale des Clubs befindet sich seit März 2001 in Australien und seit 2004 an der romantischen Byron Bay. Hier ein paar Fotos und eine Beschreibung von Julie: 

 

 

Situated at Australia's most easterly point, Byron Bay is renowned for its cosmopolitan culture, stunning white sand beaches, dolphin and whale watching, sub-tropical climate and rainforest walks. For many years Byron Bay's natural beauty has provided inspiration to the many writers and artists who live in the area, in addition to the many thousands of people who visit each year. It is a truly unique landscape to work from in continuing IPF's vision of giving people in all age groups, from every country, the opportunity to gain penfriends and promote world peace and understanding through sincere correspondence.

 

   

 

2008 zog die IPF-Zentrale innerhalb Australiens um, und zwar in die Gippsland Lakes region of Victoria.

 

Und ich selbst?

Ich fand meine erste Brieffreundin, als ich zwölf war: Sie hieß Manuela und wohnte in Solingen. Später lernte ich IPF kennen und wurde Mitglied. Ich schrieb Menschen in aller Welt, und noch heute habe ich Brieffreunde in Griechenland, Dänemark, Sri Lanka, Australien, Kanada, Indien, aber auch in Deutschland. Seit 1986 arbeite ich als "Agent of IPF"; inzwischen für Deutschland und die Schweiz. 

 

 

"Our club is of the people, for the people and by the people and our aim is to contribute to world peace, harmony and understanding through international correspondence untertaken by individuals from all walks of life, aged 8 - 90." 

 

Neil O´Donnell, IPF Founder 

 

 

 

 


 

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