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Presseberichte über IPF und meine Arbeit

Internationale Kontakte durch Brieffreundschaften - weltweit Brieffreunde finden 

 

(Eine Auswahl; Texte gekürzt)

 

 

Per Post andere Völker verstehen lernen

 

Nikola Fanz* vermittelt Brieffreundschaften

 

Nikola Fanz hat sich einen kleinen Weltatlas gekauft. "Damit ich mal ein bißchen mehr über die Länder erfahre", sagt sie.  Wer etwa 40 Brieffreundschaften in aller Welt hat, will schließlich zumindest auf der Karte wissen, wo sie leben. Wann kommt man schon mal nach Nepal, Australien, Neuseeland, Brasilien, Taiwan oder in die USA. "Vielleicht klappt´s ja mal", hofft die 24jährige (...). Bis dahin korrespondiert sie fleißig. "Ich schreibe leidenschaftlich gern", bekennt Nikola Fanz. 50 Mark Porto kostet sie ihr Hobby monatlich etwa - und viele Stunden, gebeugt über Briefpapier. (...) Gleichgesinnte im Ausland zu finden, ist gar nicht so einfach. Diese Erfahrung hat Nikola Fanz machen müssen. Und deswegen nimmt sie auch gern die Arbeit auf sich, anderen Menschen den Wunsch nach schreibenden Bekanntschaften fern der Heimat zu erfüllen: Nikola Fanz ist hiesige Repräsentantin des Clubs International Penfriends (IPF). Die Organisation zählt weltweit 200 000 Mitglieder, hat ihren Hauptsitz in Dublin und die internationale Verständigung als Devise. (...)

(Offenbach-Post, 27.8.1988)

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*Fanz war mein Mädchenname. 

 

Die Zeit für Momente festhalten

 

Briefe als Beitrag zur internationalen Verständigung

 

Briefeschreiben statt Telefonieren - so was Altmodisches! Wenn Nikola Fanz (...) von ihrem Hobby erzählt, wird sie nicht selten mit solchen oder ähnlichen Reaktionen konfrontiert: "Manche können sich einfach nicht vorstellen, daß jemand Spaß daran hat, in der Freizeit Briefe zu verfassen; ein paar persönliche Zeilen sind vielfach zur lästigen Pflichtübung geworden." Nikola Fanz kann aber auch von einem gegenläufigen Trend berichten: Insbesondere jüngere Menschen entdecken ihre Lust am Schreiben und bemühen sich, an Brieffreundschaften zu kommen. (...) Für alle, die ihr Hobby als altmodisch bezeichnen, hat sich Nikola Fanz inzwischen folgende Antwort zurechtgelegt: "Ein geschriebenes Wort hält unsere flüchtige Zeit für Augenblicke fest, denn es schenkt einen Moment der Besinnung und der Ruhe, während man liest."

(Mittelbayerische Zeitung, 16./17.12.1989)

 

Brieffreunde in aller Welt

 

Das frustrierende Gefühl, jeden Tag vor einem leeren Briefkasten zu stehen, kennt Nikola Fanz nicht. "Ich kriege immer Post, und zwar richtig spannende." Ihr schreiben Frauen und Männer aus Nepal, Australien, Neuseeland, Brasilien, Indien, Pakistan, Europa. Mit zwölf hatte sie ihre erste Brieffreundin. Heute ist die 24jährige die deutsche Repräsentantin des IPF (International Penfriends Club mit Sitz in Dublin), ein Verein mit 200 000 Mitgliedern in 153 Staaten. Wer Mitglied werden will (...), schreibt seine Wünsche auf einen Fragebogen und bekommt vom Club eine individuelle Adressenliste. Gleichzeitig geht die eigene Anschrift an 16 ebenfalls "Suchende". In der Regel kommen zwischen zehn und 15 Briefkontakte zustande. (...)

(FÜR SIE, Nr. 3/1990)

 

Briefe als Übung in Toleranz

 

In Nikola Fanz´ Arbeitszimmer hängt eine große Weltkarte. Verteilt über alle Kontinente sind dicke Punkte eingezeichnet. Viele exotische Orte der Erde sind markiert. Jeder Punkt ist durch einen handgeschriebenen Namen ergänzt. Ein Punkt liegt zum Beispiel auf der syrischen Hauptstadt Damaskus; dazu gehört der Name Raschad Issah Zakaria. Von ihm führt ein Pfeil nach Pakistan. "Dahin ist Raschad umgezogen", erklärt die 27jährige. Ein Punkt ziert auf der Karte auch Delhi in Indien. "Asha Dhongade" steht feinsäuberlich daneben geschrieben. "Die habe ich sogar schon mal getroffen", erzählt (Nikola Fanz) stolz. Ob Raschad aus Damaskus, Asha aus Delhi, Ronni aus Auckland in Neuseeland, Dirceu aus Porte Alegre in Brasilien - sie alle haben eines gemeinsam: Sie gehören zu 40 Brieffreunden, die Nikola Fanz in aller Welt hat.  Schon mit zwölf Jahren schloß sie ihre ersten Brieffreundschaften, zunächst mit Maren aus Darmstadt, später mit Eun Soon aus Südkorea. "Das war für mich eine erfreuliche Art, Englisch zu lernen. Ich hätte nie gedacht, daß ich freiwillig so viele Vokabeln nachschlagen würde", berichtet sie aus der Anfangszeit ihres Hobbies, das sie seitdem nicht mehr losgelassen hat. 

 

Was fasziniert sie bis heute daran? "Man wird toleranter. Man sieht, wie Menschen aus anderen Kulturen leben und denken", erklärt die Polizeibeamtin, die zur Zeit die Polizeifachhochschule in Wiesbaden besucht. Es gebe einem schon zu denken, wenn man den Brief an einen Afrikaner mit "Room 155" adressiere und wisse, daß da eine vielköpfige Familie in einem einzigen Zimmer lebe. Es sei auch  etwas anderes, ob man von Umwälzungen in Ostdeutschland und Osteuropa nur aus den Zeitungen und aus dem Fernsehen erfahre, oder ob man Briefe aus der Region erhalte und die Veränderungen ganz persönlich geschildert bekomme. Viele ihrer Brieffreundschaften sind in der letzten Zeit eingeschlafen. Denn ausgerechnet seit Nikola Fanz Repräsentantin der International Penfriends  in Deutschland ist (...), hat sie kaum noch Zeit für ihre eigenen Briefkontakte. (...) Bei Nikola Hahn gehen Adressenwünsche aus ganz Deutschland, aber auch aus Polen, Österreich und der UdSSR ein. Sie leitet diese an die Zentrale in Irland weiter. "3000 Brieffreundschaften habe ich wohl schon vermittelt", berichtet sie stolz. (...) "Viele berichten über ihre gelungenen Kontakte", freut sich die Polizistin. Mißverständnisse bleiben aber nicht aus. Aus Libyen hat sie einmal einen Brief mit einem Heiratsantrag erhalten. Seitdem warnt sie alle Neu-Mitglieder: "Wir sind keine Heiratsvermittlung!"

(Frankfurter Rundschau, 11.4.1991)

 

Weltreisen per Post

 

Seit zwölf Jahren geht Nikola Fanz (24) auf Reisen - mit Papier und Schreibstift. Sie pflegt Brieffreundschaften in aller Welt und hat´s inzwischen zur Deutschland-Repräsentantin der "International Penfriends" (IPF) gebracht, einer Organisation, die rund 200 000 Mitglieder in 153 Ländern zählt. Nikola will durch ihr arbeitsintensives Hobby mehr über fremde Länder, andere Sitten (erfahren), vor allem aber  Menschen  kennenlernen. Und sie will verhindern, daß der persönliche Brief in unserer hochtechnisierten Welt zu einer Rarität wird. Wer´s auch so sieht, kann ihr schreiben. (...)

(Frau im Spiegel, Nr. 18/April 1991)

 

Hello friend/Cher ami!

 

(...) Warum sollen Eure Englisch-/Französisch- oder Russischkenntnisse immer nur gut für öde Diktate und Aufsätze sein? Auch Ihr könnt Brieffreunde in Kanada, Frankreich, Ägypten, Japan oder sonstwo auf der Welt gewinnen. Durch Briefe erfahrt Ihr, wie andere Jugendliche leben, lernt ihre Hobbies und Interessen kennen und könnt später vielleicht sogar Austauschferien mit ihnen arrangieren. Adressen von gleichaltrigen Schülern im Ausland bekommt Ihr von den International Penfriends (IPF) (...). Infos gibt´s bei Nikola Hahn (...)

(Chance, Nr. 10/1992)

 

Brieffreunde in aller Welt

 

In ihrem Briefkasten landen Briefe aus aller Welt. Mit rund 20 Briefpartnern in Griechenland, Schweden, Dänemark, Israel, Kanada und Sri Lanka pflegt Nikola Hahn (32) Korrespondenz. Als Repräsentantin der "International Penfriends" vermittelt sie auch anderen Schreibbegeisterten Adressen im In- und Ausland. (...)

(Weltbild, Nr. 17 1996) 

 

 

Anachronismus im Zeitalter der e-mails

 

Nikola Hahn vermittelt Brieffreunde

 

"Brieffreunde sind ein Fenster zur Welt!" Diese Feststellung findet sich an zentraler Stelle der Informationen, die Nikola Hahn an Leute verschickt, die Interesse an internationalen Brieffreundschaften haben. Die 35jährige Kriminaloberkommissarin (...) hat seit ihrem zwölften Lebensjahr Brieffreunde gehabt und steht noch heute in schriftlichem Kontakt mit Leuten aus fernen Ländern.  Die Liebe zum Schreiben möchte sie auch bei anderen unterstützen. Und weil sie weiß, wie schwierig es ist, Brieffreunde zu finden und diese am liebsten noch im Ausland, ist sie als deutsche Vertreterin der Vereinigung der International Penfriends (IPF) mit Sitz in Dublin tätig und vermittelt Kontakte in alle Welt.  Ein persönlicher Brief im Zeitalter von Computer, Fax und e-mail erscheint auf den ersten Blick als ein vollkommen altmodisches Teil. Doch die Daten der IPF, die der Ire Neil O`Donnell im April 1967 gegründet hat, sprechen eine andere Sprache: Mehr als 350 000 Mitglieder in 188 Ländern der Erde gehören diesem Club mittlerweile an. (...)

(Offenbach-Post, 15.7.99)

 


 

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