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Interview 6

(Main-County 2/2001)

 

Begeisterung am Schreiben und ein dickes Fell

Interview mit Nikola Hahn

 

 

Sie ist Kriminalhauptkommissarin und schreibt Krimis. Ihre Begeisterung Geschichten zu erzählen hat sich schon in ihrer Jugend ausgeprägt. Das hat nichts mit ihrem Beruf zu tun, es fasziniert sie, Geschichten und Figuren aus ihrer Phantasie lebendig werden zu lassen. Ein mehrjähriges Fernstudium in Belletristik, Sachliteratur und Lyrik, beim Beruf Schreiben überläßt Nikola Hahn nur sehr wenig dem Zufall. „Schreiben ist Arbeit, und berufsmäßiges Schreiben ist eine Hundearbeit.“

Nikola Hahn begann nach dem Abitur eine Ausbildung bei der Hessischen Polizei, sie wollte keinen Bürojob machen. Heute arbeitet sie beim Polizeipräsidium Offenbach im Kommissariat für Kapitaldelikte im Sachgebiet Raub und Erpressungen.

Von Nikola Hahn sind bereits die beiden Romane „Die Detektivin“ und „Die Wassermühle“ erschienen. Zur Zeit arbeitet sie unter dem Arbeitstitel „Die Farbe von Kristall“ an ihrem dritten Roman.

 

 

 

Auch wenn Ihre Arbeit bei der Polizei und als Autorin „zwei paar Schuhe“ sind, ist es doch sicher nicht einfach, beides miteinander zu vereinbaren?

 

Ich versuche sogar sehr strikt, das zu trennen. Ich schreibe jetzt schon sehr lange. So richtig seit Mitte der 80er Jahre als ich auch bei der Polizei angefangen habe. Und damals hatte ich nie Probleme, ich habe kleine Sachen geschrieben, Kurzgeschichten und Gedichte, auch mal für eine Zeitung. Aber seitdem ich mit Romanen angefangen habe, wurde es schon ziemlich heavy. Jetzt bin ich am dritten. Da merke ich schon, ich bin jetzt seit einigen Monaten nicht mehr zum Schreiben gekommen, weil es dienstlich nicht geht. Man hat Probleme wieder rein zu kommen, zu sagen, jetzt Schluß mit dienstlichen Gedanken, jetzt mache ich mit Romanschreiben weiter. Da müsste man lügen, um zu sagen, das wäre einfach. Auf der anderen Seite will ich nur etwas machen, mit dem ich 100% zufrieden bin. 

 

Gibt es da keinen Zeitdruck für Sie? Gibt es da keinen Verlag, der Ihnen im Nacken sitzt?

 

Schon, aber der hat keine Chance. Ich habe natürlich einen Vertrag und ich muss sagen, ich arbeite ja mit einer Agentur zusammen. Der Verlag weiss, dass ich einen Hauptberuf habe und das Schreiben kann nur dann sein, wenn ich den Hauptberuf abgeschlossen habe. Aber es gibt Zeiten bei uns, und im Moment ist es so, wo sehr viel los ist und ich eben nicht abends so heimkomme, dass ich mich noch vor den Computer setzen mag. Das wissen die, aber natürlich haben die auch ihre Pläne ... Ich muss eben sagen: Zuerst die Polizei, dann das Buch – und es dauert so lang, wie es dauert. Ich hab jetzt etwa die Hälfte von meinem neuen Buch fertig, und ich weiß nicht, wie lange ich noch brauche. 

 

Gibt es so etwas wie Ihren Arbeitsalltag im Kommissariat?

 

Jeder Tag fängt mit einer Besprechung an - morgens um halb acht. Da werden wichtige Dinge bekannt gegeben, über außergewöhnliche Fälle berichtet. Der Bereitschaftsdienst erzählt, was in der Nacht los war und solche Sachen. Und ansonsten kommt es dann drauf an: Anzeigen kommen rein, oder es gibt Überfälle oder sonstiges. Da sind Vorladungen, oder man fährt raus, macht Ermittlungen, das ist unterschiedlich. Natürlich, wenn Sie Anzeigen haben, in der Bearbeitung der Akten gibt es schon gewisse Dinge, die immer wieder kommen, aber man kann eben nicht sagen, dass es jeden Tag gleich abläuft. Ein Bankräuber, der sagt eben vorher nicht Bescheid, wenn er einen Überfall macht. 

 

Sie sagen, in Ihrem Job bekommt man zwangsläufig ein dickes Fell! Sie sprechen sehr locker über „Tote, die dazwischen kommen“. Gehen Ihnen Tod, Gewalt und Leid denn wirklich nicht mehr so nahe?

 

Man geht anders damit um. Wenn da eben ein Toter liegt, dann muss ich den untersuchen. Ich kann mir keine Gedanken machen, ob ich das jetzt eklig finde oder nicht, oder ob mir das jetzt passt. Das lernt man. Es schließt aber nicht aus, dass man die Situation nicht mehr sensibel erfassen kann. Das ist irgendwie eine Gratwanderung, und natürlich gibt es Dinge, die einen sehr belasten, wir sind keine Übermenschen. Es ist auch noch nach 20 Jahren eklig, wenn Sie nach 4 Wochen Liegzeit einen Toten untersuchen müssen: Der Geruch und alles, da gewöhne ich mich auch in 120 Jahren noch nicht dran. Der Unterschied ist, jemand, der so etwas noch nie gesehen hat, der würde das vielleicht gar nicht machen können. Und wir, na gut, schlimmstenfalls wird einem mal schlecht, aber man macht‘s halt trotzdem. Man muss da eine gewisse Routine, Professionalität entwickeln, anders geht es nicht. Wer das nicht kann, muss über kurz oder lang in ein anderes Gebiet wechseln, weil man sich sonst kaputt macht. 

 

Was noch viel schlimmer ist, ist der Umgang mit den Opfern. Wenn Sie mit Leuten „arbeiten“ müssen, die jemanden verloren haben, wo jemand umgebracht worden ist. Und Opfer in Raubsachen, man stellt sich das immer so vor, ja gut, „es ist ja nichts passiert“ beim Banküberfall, aber die Leute haben große Probleme damit, das zu verarbeiten. Ich habe Opfer gehabt, auch Zeugen, die haben total couragiert reagiert. Also eine Frau z.B., die hat dem Täter sogar die Maske runtergerissen, hat noch versucht ihn festzuhalten. Die war 4 Wochen später noch mal bei mir und war nicht in der Lage allein zu kommen. Sie ist bei jedem Telefonklingeln zusammengeschreckt, und sie sagte, ich kann da gar nichts dran machen. Darüber wird überhaupt nicht gesprochen in der Öffentlichkeit, da denkt man überhaupt nicht drüber nach. Diese Symptome haben Sie fast bei allen Opfern, egal, ob jemand jetzt körperlichen Schaden davon getragen hat. Man denkt immer, ein Einbruch, wenn man gar nicht da ist, das kann ja nicht so schlimm sein. Aber das ist schlimm. Die Leute sind wirklich fix und fertig. Man muss das wirklich erlebt haben, wie sie da sitzen und sich bemühen, das in den Griff zu kriegen. Die meisten schaffen‘s eben nicht. Ich hoffe, so etwas würde mehr in der Öffentlichkeit bekannt. Auch die Situation vor Gericht, da ist es besonders schwer, noch mal alles zu schildern, wenn auch noch der Täter anwesend ist. Dass man da ein bisschen mehr Sensibilität entwickelt, das wäre so mein Wunsch. 

 

Die Heldin in „Die Detektivin“ darf in der Gesellschaft im Frankfurt von 1882 nicht offen ihrem Interesse an Kriminalistik nachgehen. Sie sagen, bei der Polizeiarbeit heute, werden Frauen akzeptiert und respektiert!

 

Ich gehörte zu den ersten Frauen, die zur Bereitschaftspolizei gekommen sind, die anderen hatten eine andere Ausbildung. Bei der uniformierten Polizei gibt’s ja eh erst seit 1981 Frauen in Hessen. Bei der Kripo gab’s vorher schon welche, aber die sind direkt ausgebildet worden. Die Männer, das ist etwas, da werde ich wirklich häufig drauf angesprochen: Das geht dann oft in die Ecke, „Frauen und unterdrückt“. Ich kann‘s von mir aus einfach nicht bestätigen. Ich habe als Frau immer eine Position gehabt, die es mir erlaubte, mich voll einzubringen. Wir haben ja mittlerweile ungefähr 50% Frauen bei den Neueinstellungen. Es ist nichts Außergewöhnliches mehr. Wenn man keine Sonderposition beansprucht, dann hat man auch die Probleme nicht. Ich habe mich allerdings auch nie an dem bisschen rauheren Umgangston gestört, ich fand das immer sehr angenehm. Es ist mir lieber als nichtssagende Freundlichkeiten.

 

Sie kritisieren mangelnde Recherche, die dann beispielsweise zu solchen Klischees wie den – wie Sie es in etwa formulierten – Designer-Klamotten tragenden Kommissarinnen auf Stöckelschuhen oder Mannweibern in TV-Serien führt.

 

Leider machen sich immer weniger Autoren die Mühe, das Umfeld zu recherchieren. Beim Krimi habe ich natürlich den Vorteil in dem Beruf zu sein, aber ich schreibe z.B. auch über eine Zeit, die ich nicht kenne. Dann lese ich etwas darüber und versuche mich da rein zu versetzen. Ich bin eben von der altmodischen Sorte, die der Meinung ist, dass gute, fundierte Sachen sich auf Dauer besser durchsetzen. Ich ziele natürlich auch auf eine bestimmte Lesergruppe hin. Ich will unterhalten, aber schon mit Anspruch. So eine Geschichte wird konzipiert, sie soll Hand und Fuß haben, die Figuren glaubwürdig sein, der Hintergrund stimmen. Und auch an die Sprache habe ich einen gewissen Anspruch, der sich allerdings natürlich auch weiter entwickelt. Und das finde ich wichtig. Ich meine, es kann zwar verkaufsfördernd sein, wenn man 5mal das gleiche schreibt, aber spätestens beim 6. und 7. Mal fangen die Leser an sich zu langweilen. Natürlich ist man in der Zwickmühle, das sehe ich auch, ich habe ja mittlerweile ein bisschen Einblick in das Verlagsleben, das Marketing und diese ganzen Mechanismen. Die Autoren haben es schwer. Es wird schon darauf geachtet, dass man im Schema bleibt. 

 

 

Geben Sie mit Ihrem nächsten Buch – einer Fortsetzung der Detektivin – den Anforderungen des Verlags nach?

 

Mein erstes Buch ist überhaupt nicht zu vergleichen mit dem zweiten. Und das hat im Verlag nicht so gefallen. Am Buch selbst lag´s nicht, sondern dass ich da thematisch ausgeschert bin. Mit dem dritten habe ich ein Schnippchen geschlagen. Ich habe gesagt, gut, ich will ja gerne die Detektivin fortsetzen. Die Geschichte schreit ja auch danach, sie fortzusetzen. Aber ich habe keine Lust, drei oder fünf Bücher über die Heldin zu schreiben, die jung ist, heimlich Bücher liest und ziemlich naiv ist. Die soll sich schon ein bisschen entwickeln, und ich will ja auch die Geschichte der Kriminalistik erzählen. Mein Buch spielt jetzt 20 Jahre später, d.h. alle sind erheblich älter, es ist eine andere Zeit. Auch der Aufbau ist ein bisschen anders und es ist diesmal ein authentischer Fall – mit Fiktion verbunden. Das ist auch für mich wahnsinnig interessant, wirklich diesen Fall – eigentlich sind es sogar zwei Fälle, zwischen denen ein paar Jahre liegen – in die Geschichte einzuweben. Ich habe mir auch perspektivische Veränderungen erlaubt, d.h. ich schreibe nicht mehr nur aus der Sicht der Detektivin und des Kommissars sondern mit anderen Perspektiven dazu. Aber grundsätzlich ist auch Wiedererkennungswert da. Und natürlich habe ich meine Handschrift, das ist klar. Ich will immer wieder etwas Neues machen. Mein Plan ist, die Geschichte generationsmäßig fortzuführen, und dann kann man sich schon ausrechnen, wie schnell man in der Gegenwart ist und damit das Ende erreicht. 

 

Was verraten Sie uns noch über Ihren neuen Roman?

 

Der neue Roman spielt in Frankfurt 1904, der Kommissar Biddling kommt wieder vor, Kriminalschutzmann Heiner Braun und Victoria. Neu dazu kommt eine Figur, die erste Polizistin. Das war 1903 in Stuttgart, da gab es die erste Polizeiassistentin, Fürsorgedamen oder Polizeimatronen nannte man sie damals. Das war Henriette Arendt, über die habe ich ein Buch gelesen. Sie war sehr rührig, ist aber gescheitert an ihrem Job. Sie hat interessante Bücher geschrieben, die mit ein Reibungspunkt waren. Sie hat eben Sachen (wie zum Beispiel Kinderhandel, oder auch den Streit mit ihren Vorgesetzten) an die Öffentlichkeit gebracht, bis hin zu Aktendetails – das würde heute auch keiner mögen. Und aus dieser Polizeiassistentin habe ich eine fiktive Figur entwickelt und sie nach Frankfurt gebracht. Die Rahmenhandlung von der Geschichte ist eben der authentische Fall von 1904, das ging vom Februar bis zur Hinrichtung der Täter im Herbst. Und in diesem Zeitraum spielt das Buch. Es geht eben darum, diesen Fall aufzuklären und noch einiges, das dann wieder in die Vergangenheit führt. Das sind dann die Anknüpfungspunkte an die Detektivin. 

 

Ein Thema, egal ob in der Wassermühle oder in der Detektivin, ist immer die Frau in der Gesellschaft. Schreiben Sie Frauenromane?

 

Mein Thema sind Frauen und Männer in der Gesellschaft. Die Frage kommt immer mal von Frauen, aber ich versuche Rollen im allgemeinen zu beschreiben. 

 

Die Detektivin wird aus der Perspektive von Richard, also dem Kommissar und von Victoria erzählt. Wobei die Heldin den Hauptpart hat. Allerdings hat auch der Kommissar seine Biographie, da habe ich großen Wert darauf gelegt, dass die unterschiedlichen Standpunkte gezeigt werden. Damals konnte ja jeder an seiner Rolle leiden. Es ist ja auch nicht jedem in die Wiege gelegt, als preußisch disziplinierter Beamter die männliche Rolle auszufüllen. 

 

Und in der Wassermühle war es mir ein Bedürfnis, dieses Klischee der Superfrau, die alles kann, alles hat, aufzudecken. Das erlebe ich ja selbst, wenn man mich als berufstätige Frau, die noch dazu schreibt und noch einige weitere Sachen macht, fragt, warum ich keine Kinder habe. Diese Frage ist einfach überflüssig. Man kann nicht alles haben und machen. Und die Propaganda von diesen Superweibern, das tut den Frauen nicht gut. Weil jeder denkt, es muss möglich sein, so zu sein. Und man übernimmt sich dann total. 

 

Außerdem sind wir nun mal zwei Geschlechter auf dieser Welt und beide haben ihre Probleme. Darum halte ich auch nichts davon, Männer in die Pfanne zu hauen. Wir müssen zu einem anderen Rollenverständnis kommen. Jeder soll so leben, wie er denkt. Und man sollte nicht darüber urteilen, wenn jemand Hausfrau sein will und zwei Kinder haben will und sonst nichts. Da wird man ja schon in Frage gestellt, naja, eigentlich könnte sie ja noch berufstätig sein. Top-gestylt ist sowieso Voraussetzung. Das ist einfach doof. Obwohl ich ja auch viel mache, und bestimmt nicht sage, „Frauen an den Herd“. Aber jeder muss seine Rolle finden im Leben, und zwar mit dem Partner zusammen. 

 

Neben Garten und Natur geben Sie als Hobbys Lesen, Malen, Fotografieren, Sport (Schwimmen und Laufen) und die Vermittlung internationaler Brieffreundschaften an! Und Sie arbeiten in der Redaktion von IGdA-aktuell (Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren). Wann machen Sie das alles?

 

Vieles läuft eben nicht parallel sondern hintereinander. Das einzige was ich regelmäßig tue, ist die Vermittlung von den Brieffreundschaften. Das ist mir aber auch persönlich sehr wichtig. Ich mache das schon seit 15 Jahren. Und gerade jetzt, bei diesen Ereignissen in New York, es ist so völkerverbindend. Wir haben auf der ganzen Welt Mitglieder, alt und jung, da gibt es keine Unterschiede, auch nicht durch Religion. Das ist wirklich international. Und ich sehe, wie froh die Leute sind, welchen Spaß es ihnen macht, trotz eMail und Computer, richtige Briefe zu schreiben. Andere Sachen kann ich aber zurückfahren, selbst das Schreiben. Wenn das neue Buch fertig ist, werde ich wahrscheinlich wieder eine Pause machen. Und dann kommen wieder andere Dinge in den Vordergrund. Und anders ließe sich das nicht machen. Ich bin ja auch noch verheiratet, und die Partnerschaft  muss man ja auch ein bisschen pflegen. 

 

Sie finden Bürokratie furchtbar, Actionkrimis gefallen Ihnen nicht und Sie wehren sich vehement gegen die Vorstellung, Schriftstellerei sei ein lockeres Hobby bei freier Zeiteinteilung, dem jeder nachgehen kann!

 

Ich werde oft von Leuten angesprochen, die meinen sie hätten etwas Tolles erlebt und glauben, sie müssten das jetzt bloß noch aufschreiben. Aber das ist es halt nicht. Natürlich braucht es auch Kreativität, auch Eingabe, Phantasie, aber es ist auch Handwerk. Und das muss man lernen. Sie müssen dem Leser ja etwas bieten. Und eine Geschichte folgt bestimmten Regeln. Das hat nichts mit nach Schema F schreiben zu tun. Es ist nicht möglich, nur mit Handwerk ohne Spontanität eine Geschichte zu machen. Aber selbst wenn Sie sich noch so bemühen, die erste Fassung, die Sie schreiben, ist nicht perfekt. Dann müssen Sie eben feilen an dem Text. Wie ein Bildhauer, der an einem Klotz erst meißelt und am Schluß kommt das Polieren. 

 

Und genauso ist es mit Texten. Es ist mir ein Anliegen, angehenden Autoren klarzumachen, dass die Ablehnung ihrer Manuskripte auch damit zu tun haben kann, dass sie eben noch sehr ungeschliffen sind. Und dass man daran etwas tun kann, so dass sich die Chancen erhöhen. Das Autorenleben ist in weiten Zügen auch nicht aufregend. Man sitzt alleine an seinem Computer, oder man recherchiert, man kämpft mit seinen Worten und der Job ist eigentlich recht einsam. Ich stehe im Kontakt mit mehreren Autoren, um einen Gegenpol zu haben. Damit man sich austauschen kann, denn unsere Probleme sind oft die gleichen: Es hilft zu wissen, der andere kommt gerade auch nicht weiter.

 

 

Das Interview führte Dr. Ute Knorre/Fotos: © Kröner Fotografie

Anmerkung: Die Veröffentlichung erfolgte mit Einverständnis des Interviewers.

 

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